
Viel geschafft – viel zu tun
Schwerpunkte/Ziele meiner Arbeit
Wirtschaft und Arbeit, Stadtmarketing
In den vergangenen Jahren ist es gelungen, die Rahmenbedingungen für Handel und Gewerbe in unserer Stadt deutlich zu verbessern. Kluge Entscheidungen im Rahmen von Stadtentwicklung wie die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes, die Erstellung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes oder die Ausweisung von Gewerbeflächen in beiden Ortsteilen haben klar gemacht, wie kompetent und nachhaltig meine Arbeit erfolgt. Und so möchte ich auch in den nächsten Jahren zum Wohle unserer Gewerbebetriebe weiterarbeiten, denn sie sorgen für Beschäftigung und Wohlstand in unserer Stadt.
• Ich werde mich weiterhin für ein ausgeglichenes Wachstum in beiden Orteilen durch Ausweisung von bedarfsorientierten Gewerbeflächen stark machen, für ein vielfältiges Güterangebot eintreten und mich um die Bindung von Kaufkraft bemühen. Ich setze mich für ein interkommunales Gewerbegebiet ein, um mit einer benachbarten Stadt gemeinsam zu planen, zu entwickeln und zu vermarkten.
• Wie bisher werde ich die Breitbandverkabelung für unsere Stadt einfordern, um durch schnelle Kommunikationswege wirtschaftlich gut aufgestellt zu sein.
• Wirtschaftsfreundliche Entscheidungen zugunsten der heimischen Betriebe, die Einhaltung bestehender Servicezusagen, transparente Abgaben und eine weiterhin gute Informationspolitik sage ich zu.
• Bereits in Bearbeitung ist die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie, die Erstellung eines Flyers mit wirtschaftsrelevanten Daten sowie die Vorbereitung des nächsten Wirtschaftsforums. Die Umsetzung dieser Anliegen werde ich zeitnah erledigen.
• Die Einbeziehung der fachlich gut aufgestellten Gewerbevereine in Sendenhorst und Albersloh in Wirtschafts- und Marketingfragen ist mir wichtig und wird weiterhin auch erfolgen.
• Ich sage zu, dass die Berufsinformationsmesse auch in den nächsten Jahren regelmäßige Veranstaltung in unserer Stadt sein wird.
Im Bereich des Stadtmarketing hat sich in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit den Gewerbevereinen in Sendenhorst und Albersloh schon Einiges getan. Von der Erstellung eines Einkaufsführers, der örtlichen Organisation des Sparkassen Münsterland Giro, der Schaffung von Rad- und Wanderwegen bis hin zur Schaffung eines Wohnmobilstellplatzes reichten die Aktivitäten. Für die nächsten Jahre ist

• die Umsetzung der Münsterland-Reitroute,
• die Erstellung von Schutzhütten an der 100-Schlösser-Route,
• die Teilnahme am Wettbewerb „Ab in die Mitte“ vorgesehen, um im Innenstadtbereich Fördermittel für „belebende“ Aktionen und Veranstaltungen einzuwerben.
• Darüber hinaus wollen wir in Zusammenarbeit mit einer Agentur unter Berücksichtigung von besonderen Veranstaltungs-Highlights wie Bundescontest A-Cappella, Sakrale Chormusik usw. die Stadt Sendenhorst entwickeln zu einer „Stadt der Stimme“. Mit einem solchen Alleinstellungsmerkmal soll die Stadt dann überregional bekannt werden. Selbstverständlich werden die Veranstaltungen dann in beiden Ortschaften stattfinden.
Stadt- und Dorfentwicklung
Wir wissen aus Umfragen, dass sich die Menschen in unserer Stadt sehr wohlfühlen und hier gerne leben. Das soll auch so bleiben.
• Ich setze mich weiterhin für familienfreundliche Wohngebiete in Sendenhorst und Albersloh ein. Sofern die Stadt Einfluss auf die Kaufpreise ausüben kann, will ich mich für bezahlbare Grundstückspreise einsetzen.
• Der Anteil älterer Menschen wird zukünftig weiter steigen. Mir ist es wichtig, dass wir angemessenen Wohnraum in Stadtnähe haben, bei der Gründung von Wohngemeinschaften behilflich sind und Generationen-Wohnen ermöglichen.
• Ich setze mich dafür ein, dass wir nach unserem Einzelhandelskonzept handeln und die Innenstadt mit Handelsbetrieben stärken. So stellen wir eine bessere Versorgung sicher, wirken Leerständen entgegen und machen unsere inneren Ortsbereiche attraktiver.
• Sichere Fuß- und Radwege sind mir wichtig, um auch eine Alternative im innerörtlichen Verkehr zu Autos zu bieten.
• Ich lege auch in Zukunft Wert darauf, dass die städtischen Grünanlagen gepflegt werden und neue Blumenbeete, gerne auch in einer Patenschaft, entstehen. Das hat in den vergangenen Jahren immer besser funktioniert und soll in Zukunft noch besser werden. Die Aufenthaltsqualität auf Spielplätzen oder in der Promenade hat zugenommen. Hier werde ich auch in Zukunft ein Auge darauf haben.
• Es ist geplant, in Zusammenarbeit mit der Naturfördergesellschaft Aktionen zum Thema „Saubere Stadt“ durchzuführen.
Landwirtschaft, Natur- und Umwelt
Die Landwirtschaft prägt unsere Region, Natur- und Umweltschutz sind mir wichtige Anliegen.
• Ich setze mich ein für intakte Wirtschaftswege, entsprechende Finanzmittel werde ich einplanen.
• Es ist mir wichtig, landwirtschaftliche Betriebe bei der Weiterentwicklung oder bei neuen Nutzungen ihrer Gebäude zu unterstützen.
• Ich werde weiterhin erhebliche Finanzmittel für nachhaltige Verbesserungen im Wasser- und Abwasserbereich einsetzen, denn die Grund- und Trinkwassersicherheit haben höchste Priorität.
• Die Naturfördergesellschaft wird auch weiterhin unterstützt, damit die gute Arbeit am Hof Schmetkamp weitergeführt werden kann.
• Die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Werse werden umgesetzt.
• Mit der Teilnahme am 100-Alleen-Programm möchte ich in den nächsten Jahren einen zusätzlichen Beitrag zur Pflege unserer Kulturlandschaft leisten.
Straßen und Wege, Öffentlicher Personennahverkehr
Mit sinnvollen Verkehrslösungen müssen wir in beiden Ortsteilen den immer stärker zunehmenden Verkehr in den Griff bekommen. Die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fahrradfahrer und Fußgänger und hier besonders der Kinder und älteren Menschen muss gewährleistet sein.
• Ich fordere weiterhin mit Nachdruck die Umgehungsstraßen in beiden Ortsteilen ein.
• Nachdem der Neubau der Kreisstraße 4 Richtung Ahlen erreicht und erhebliche Sanierungen der Landesstraßen 586 (Richtung Münster) und 811 (Richtung Telgte) durchgeführt werden konnten, muss jetzt auch im Zusammenhang mit der Sendenhorster Umgehungsstraße die Landesstraße 851 (Richtung Drensteinfurt) verkehrssicher ausgebaut werden; hier werde ich nicht locker lassen, auch diesen Ausbau zu erreichen.
• Es sollen wie bisher jährlich mindestens zwei innerstädtische Straßen- und Wegebaumaßnahmen entsprechend der sich aus dem Straßenkataster ergebenden Priorität umgesetzt werden
• Die barrierefreie Straßenraumgestaltung wird auch in den kommenden Jahren verfolgt werden.
• Es werden Zebrastreifen überall dort angelegt, wo sie der Verkehrssicherheit dienen.
• Es werden zusätzliche Straßenlaternen zur Ausleuchtung von Dunkelzonen installiert.
• Unsere Stadt nimmt im Radwegebau mittlerweile eine Top-Stellung ein und dies insbesondere dank der tatkräftigen ehrenamtlichen Unterstützung zahlreicher Vereine. Ich sage zu, dass die Verwaltung auch in Zukunft alles tun wird, damit der erfolgreiche Radwegebau in unserer Stadt weitergeführt wird. Ich bin entschlossen, dass bereits seit vielen Jahren geforderte Radwegeprojekt „Albersloh-Münster“ zu realisieren.

• Der Werse-Radweg wird in wesentlichen Streckenabschnitten saniert bzw. erneuert.
• Der öffentliche Personennahverkehr funktioniert problemlos. Das soll auch so bleiben. Ich werde mich zudem dafür einsetzen, dass zusätzliche Busverbindungen nach Ahlen eingerichtet werden.
• Die Herrichtung der Haltestellen ist uns in den vergangenen Jahren gelungen. Nun ist es wichtig, entsprechende Wartehäuschen und Radfahrständer aufzustellen. Genau das werden wir im nächsten Jahr machen – Fördermittel sind beantragt.
Familien
Familien stehen im Zentrum.
• Ich werde die vielen Bemühungen und Initiativen unterstützen, die sich für bedarfsgerechte Angebote für alle in unserer Stadt lebenden Menschen einsetzen.
• Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist bereits seit Jahren in unserer Stadt ein wichtiges Anliegen. Auch hier werde ich entsprechende Maßnahmen wie beispielsweise die Betreuung der Unterdreijährigen unterstützen.
• Alle Eltern werden zur Geburt ihrer Kinder ein Elternbegleitbuch erhalten.
• Der Seniorenbeirat ist Bindeglied zwischen den Senioren und der Politik. Er wird auch weiterhin die große Unterstützung durch die Verwaltung erfahren.
• Ich beabsichtige, einen kommunalen Demografiebericht zu erstellen.
Bildung
Es ist unsere Aufgabe, für eine gute schulische Infrastruktur zu sorgen.
• Ich werde dafür sorgen, dass unsere Schulgebäude wie bisher technisch und optisch in einem guten Zustand sind.

• Ich unterstütze die Teigelkamp-Hauptschule in all ihren Bemühungen, sich als Ganztagsschule zu etablieren. Hohe Finanzmittel werden für die erforderlichen Umbaumaßnahmen (Mensa, zusätzliche Räume für Lernen und Freizeit usw.) bereitgestellt.
• Ich unterstütze wie bisher die Realschule St. Martin; sie leistet hervorragende Arbeit und macht uns als Schulstandort stark.
Vereine und Verbände, Ehrenamt
Die bewährten Strukturen im Vereins- und Verbandsleben sollen erhalten und gefördert werden.
• Die städtischen Einrichtungen werden auch weiterhin den Vereinen und Verbänden kostenlos zur Verfügung gestellt.
• Die Wersehalle soll hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeiten optimiert werden.
• Die freiwilligen Zuschussleistungen der Stadt werden gewährt.
• Mit allen kreisangehörigen Kommunen möchte ich in Verbindung mit der Akademie Ehrenamt erreichen, dass ehrenamtlich Tätige auch in anderen Kommunen unseres Kreises Warendorf Vergünstigungen (z.B. in Bädern und bei Kulturveranstaltungen) in Anspruch nehmen können.
Sport – Kultur – Freizeit
Sport-, Kultur- und Freizeitangebote haben in unserer Stadt einen hohen Stellenwert, sie zählen zu den „weichen“ Standortfaktoren unserer Stadt.
• Auf der Grundlage der Sportstätten-Entwicklungsplanung werden die erforderlichen Sportstätten geschaffen.
• Die Kulturschaffenden werden unterstützt.
• Am Haus Siekmann wird eine Remise zur Lagerung des Mobiliars und sonstiger Einrichtungsgegenstände gebaut.
• MUKO e.V. erhält höhere Förderungen als bisher.
• Die Arbeit des Jugendwerkes wird wie bisher finanziell unterstützt, die aufsuchende Jugendarbeit wird dauerhaft eingerichtet.
• Spielplätze werden nach und nach neu ausgestattet.
• Im Ortsteil Albersloh soll eine Reisemobilstellplatzanlage erstellt werden.
Freiwillige Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr leistet in beiden Ortsteilen hervorragende Arbeit, sie wird weiterhin nach besten Kräften unterstützt.
• Der Brandschutzbedarfsplan wird umgesetzt.
Städtische Infrastruktur, Finanzen, Verwaltung
• Für die regelmäßige Substanzerhaltung unserer städtischen Einrichtungen werden entsprechende Mittel jährlich eingeplant; auf energetische Sanierungen wird besonders geachtet.
• Die städtischen Werke werden nicht privatisiert.
• Es wird auch in Zukunft investiert und dennoch unser Haushalt konsolidiert.
• Schuldenabbau wird weiterhin erfolgen (alleine 3,5 MIO € in den vergangenen fünf Jahren).
• Die Abgabenbelastung wird weiterhin gerecht, angemessen und ohne Überforderung des Einzelnen zu verteilen sein.
• Die Verwaltung wird kompetent und bürgerfreundlich aufgestellt bleiben und sich weiterhin den Wünschen und Bedarfen aus der Bürgerschaft stellen.
• Wir bilden in sieben verschiedenen Berufen aus, unsere Verwaltung ist als ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb anerkannt, wir werden weiterhin für junge Menschen Top-Ausbildungsstellen zur Verfügung stellen.
• Zur Nutzung von Synergieeffekten und aus Gründen der Wirtschaftlichkeit werde ich weiterhin auf interkommunale Zusammenarbeiten setzen (Personalservice mit dem Kreis und den Gemeinden Everswinkel und Ostbevern, Abwasserkooperation mit Drensteinfurt und Ascheberg, Stadtregionale Zusammenarbeit mit der Stadt Münster und allen angrenzenden Kommunen).
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